• Für sie gab es immer einen Grund. Erst jetzt wurde mir klar, dass sie mich grundlos geschlagen hat.
  • Es geht gar nicht darum, ob ich etwas falsch mache. Sie sucht einfach nach einer Entschuldigung, um Dampf abzulassen.
  • Das Grübeln über die Situation ist das Schlimmste.
  • Ich will nicht darüber sprechen, das macht es nur noch schlimmer.
  • Ich brauche Hilfe!
  • Angst. Leere. Hilflosigkeit.
  • Ich fühlte mich der Situation völlig ausgeliefert.
  • Ich habe es niemandem gesagt, weil es ein zu intimer Übergriff war.
  • Es ist mir peinlich und unangenehm, da ich ein Mann bin.
  • Totale Verzweiflung.
  • Ein Mann kann sich doch wehren!
  • Kennt sich hier jemand aus und kann helfen?
  • Ich sage danke für die Unterstützung aller beteiligten Personen.
  • Ich habe bisher nichts über die Lippen gebracht.
  • Es geschah von meinem 10. bis zu meinem 16. Lebensjahr.
  • Unsicherheit.
  • Ich wurde dadurch viel dünnhäutiger.
  • Mami glaubt mir nicht.
  • Ich kann nicht gut darüber sprechen, weil ich nicht weiss, wo ich beginnen soll.
  • Du hast so lange geschwiegen, dann hättest du jetzt auch den Mund halten können.
  • Ich kann es nicht mehr mit Sicherheit sagen, aber in meiner Erinnerung stand meine Mutter neben mir und hat es gesehen.
  • Ich kann nichts mehr entspannt machen.
  • Ich weiss nicht, wo sich die anderen Familienmitglieder jeweils aufhalten.
  • Ich kann damit nicht umgehen.
  • Der gebrochene Kiefer ist das eine, aber dass mir keiner geholfen hat, als ich bereits auf dem Boden lag, macht mich traurig.
  • Mit meinem heutigen Wissen würde ich sofort eine Anzeige erstatten.
  • Ohne den Vorfall wäre mein Leben viel einfacher.
  • Manchmal empfinde ich Hass, aber schlimmer ist die Verzweiflung.
  • Wut? Klar habe ich Wut!
  • Ich muss so unglaublich viel Papierkram erledigen. Das ist mir zu viel! Ich will nicht mehr daran erinnert werden.
  • Die durchlaufenen Gefühle können von Menschen, die das nie erlebt haben, nicht verstanden werden.
  • Ich fühle mich mit dem Erlebten allein.
  • Was ich am meisten vermisse, ist irgendjemand, der mich in den Arm nimmt.
  • Ich bin klein und habe niemanden.
  • Es ist, wie es ist. Ich könnte tausend Sachen darüber erzählen oder auch nichts.
  • Wenn es frisch ist, braucht es zu viel Energie, um darüber zu sprechen.
  • Ich wurde an der Bushaltestelle sexuell belästigt. Niemand hat mir geholfen.
  • Ich sage nichts, weil ich mich schäme. Weil ich denke, dass ich mich selbst in diese Situation gebracht habe.
  • Ich hätte es doch wissen müssen.
  • Seit dem Übergriff versuchte ich mich mehrmals umzubringen.
  • Ich komme damit nicht klar.
  • Ich habe zu lange nichts gesagt.
  • Ich habe zwei Jobs: Arbeite Tag und Nacht. Völlig übertrieben. Und alles nur, damit ich nicht darüber nachdenken muss.
  • Es will niemand jammernde Opfer hören.
  • Ich versuche zu verstehen, was ihn dazu bewegt hat, so etwas zu tun. Aber ich finde keine Antwort.
  • Es ist ein ständiges Reflektieren über sich selbst und diese Situation.
  • Ich will nicht darüber sprechen.
  • Sobald ich in einer Beziehung bin, tauchen die Probleme wieder auf.
  • Ich muss wieder lernen zu vertrauen.
  • Langfristig gesehen ist es besser, wenn man sich mit dem Vorfall auseinandersetzt.
  • Ich wäre froh gewesen, wenn mir jemand geholfen hätte.
  • Ich will nicht mehr nach Hause. Ich will so oft wie möglich nicht zu Hause sein.
  • Nach ein paar Jahren überkam es mich mit voller Wucht und endete in einer Depression.
  • Ich wurde von einem Mann sexuell genötigt. Ein schwules Opfer, wer setzt sich damit schon gerne auseinander?
  • Soll ich den Papierkram auf mich nehmen oder soll ich es bleiben lassen und damit abschliessen?
  • Ich beugte mich auch schon über das Balkongeländer und dachte, wenn ich mich hier fallen lasse, bin ich nicht einmal tot.
  • Krass ist die Erkenntnis, dass plötzlich irgendjemand völlig irrational und unberechenbar handeln kann.
  • Und alles nur, weil zwei Personen ihre Frustration an einem Unbeteiligten wie mir rauslassen mussten.
  • Nur weil der Täter mich niedergeschlagen hat, muss ich mich jetzt mit der Polizei, der Staatsanwaltschaft und dem Gericht befassen.
  • So viel Papierkram, ich komme nicht mehr mit. Und immer diese Angst, dabei etwas falsch zu machen.
  • Am Schluss musste ich die Kosten selber tragen.
  • Viele denken, dass ihnen so etwas nie passieren könnte. So habe ich früher auch gedacht.
  • Ich fühle mich nicht ernstgenommen.
  • Gut, dass es Beratungsstellen für Opfer gibt. Auch für Männer.
  • Es ist mir wichtig, dafür eine Genugtuung zu erhalten.
  • Irgendwie habe ich das Gefühl, dass für die Täter mehr geschaut wird als für mich.
  • Ich habe solche Angst, ich verlasse meine Wohnung nicht mehr.
  • Es ist mir viel stärker eingefahren, als ich zu Beginn gedacht hätte.
  • Ich bin wütend, dass man sich um den Täter mehr kümmert als um mich.
  • Der Täter läuft noch immer frei herum.
  • Man sagt, dass ich mir die Schmerzen nur einbilde.
  • Ich habe das Gefühl, plötzlich als Täter dazustehen.
  • Es wäre wichtig, wenn den Opfern mehr Beachtung geschenkt würde, besonders vor Gericht.
  • Seither habe ich Probleme mit meinem Selbstwertgefühl.
  • Ein paar Zentimeter weiter oben und ich wäre jetzt tot. Mit dem muss ich erst einmal umgehen können.
  • Vielen Dank für die Unterstützung; es war die schwierigste Zeit meines Lebens.
  • Ich schäme mich.
  • Plötzlich gehört Gewalterfahrung zu meiner Geschichte.
  • Ich fühle mich hilflos und allein gelassen.
  • Als Mann wirst du plötzlich zum Täter gemacht.
  • Es glaubt mir sowieso niemand. Sie ist doch so ein lieber und lustiger Mensch.
  • Selbstzweifel.
  • Ich bin mit ihm aufgewachsen.
  • Ich habe alles verdrängt.
  • Ich will nicht mehr daran erinnert werden.
  • Mein Leben könnte leichter sein.
  • Ich frage mich oft, musste das wirklich sein?!
  • Ich will kein Opfer sein!
  • Seither habe ich ständig Angst.
  • Ich versuche seit Langem, das Ganze zu verstehen.
  • Was hätte ich denn besser machen können, sodass es nicht passiert wäre?
  • Das kenne ich auch von anderen Opfern, dass sie die eigene Geschichte herunter spielen.
  • Schon nur zu wissen, dass es andere gibt, die ähnliches erlebt haben, gibt mir Kraft.
  • Ich kann mich nicht mehr auf den gesunden Menschenverstand verlassen.
  • Ich las in der Zeitung, dass er mit seiner schweren Kindheit eigentlich gar nichts dafür kann.
  • Am anderen Tag standen Reporter vor meiner Haustür.